T-Rex 250 DFC

Bei der Recherche im Internet kam ich auf den von der  Firma “Align” angebotenen T-Rex 250 mit DFC-Kopf. Mit ca. 50 cm Rotordurchmesser passt dieser sogar zur Eisenbahn (Spur II mit M 1:22,5) und in meinen Schrank. Bei der Recherche  hatte ich mich für ein Flybarless System entschieden. Der einzige Grund war: “ Die Paddel zur Stabilisierung gefallen mir nicht”. Im Nachhinein war das eine gute Entscheidung, denn der Einstellaufwand am Flybarless-Kopf ist wesentlich geringer als bei der Paddelversion. Natürlich wollte ich ihn selbst zusammenbauen, einstellen und programmieren. Meine Erwartungen wurden erfüllt. Nachteilig empfand ich die englische Anleitung. Ein deutsches Beiblatt ist nur auf CD enthalten und für einen Anfänger nicht ausführlich genug. Die Grafiken in der englischen Anleitung sind eigentlich eindeutig. Eine Anleitung für die Programmierung der 3GX Einheit ist in deutsch nicht enthalten. An dieser Stelle ist die mitgelieferte englische Software durch die eindeutigen Grafiken eine große Hilfe.  Bei der Erstinbetriebnahme musste ich leider etwas Lehrgeld in Form von einem Satz Rotorblättern und einem Servohorn zahlen. Die Ursache war ein kleiner Fehler im Heckrohr, wodurch Vibrationen entstanden. Selbst kleine Fehler haben große Wirkungen. Dennoch habe ich als totaler Anfänger den Aufbau, die Programmierung und den Erstflug allein geschafft.

Wichtig: Nicht hetzen lassen und mit größter Sorgfalt arbeiten!

Bei dem ersten Einschalten des Helis sollte man nicht über die Geräuschkulisse erstaunt sein. Besonders in der Wohnung klingen die Geräusche sehr beeindruckend. Bitte beachten Sie beim Funktionstest des Hubschraubers den Sicherheitsabstand, denn  der Heli hat keinen Berührungsschutz! Um das Fliegen, genauer die Knüppelbewegungen, zu erlernen, benutze ich einen Flugsimulator. Inzwischen fliege ich den Rex mit Heckschweben, Naseschweben und Seitenschweben. Sogar Achten fliegen habe ich inzwischen erlernt. Bei den Flugübungen kam es auch zu ungewollten Landungen auf der Wiese.

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Als Fernsteuerung habe ich mich für eine 2,4 GHz Graupner MX12 HoTT mit dem GR12 Empfänger entschieden. Im Nachhinein war die Telemetriefunktion für die Absturzursache des Helis meine “Rettung” um den Fehler einzugrenzen.

Die Verkabelung von der 3GX-Einheit, dem Empfänger und den Servo´s ist mit ein bisschen Nachdenken kein Problem.

Dank der sehr guten Anleitung des Senders ist die Programmierung schnell erledigt. Die Einstellungen von Gyro, Expo und Dualrate muß jeder für sich finden und testen. Ich habe später im Verein Tipps von erfahrenen Helipiloten erhalten und umgesetzt. Damit wurde das Handling des Heli´s nochmals verbessert.

Auf einer Freifläche habe ich am Wochenende von Christi Himmelfahrt 2013 die ersten Freiflugübungen durchgeführt. Es ist schon ein tolles Gefühl wenn die Technik funktioniert wie ich will.

Luftaufnahme

Der Heli hat im Sommer eine Keycamera #16 bekommen. Das ist eine Luftbildaufnahme vom Flugplatz bei untergehender Sonne. Die Kamera zeichnet den gesamten Flug auf der Speicher- karte auf. Der Öffnungswinkel vom Objektiv beträgt 120 Grad. Deshalb ist der Horizont etwas gewölbt (Fischaugenprinzip).

Luftaufnahme mit der Keycamera #16 am 22.10.2013

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Die Kamera wurde mit Klettband auf einer alten Bodenplatte dieses T-Rex montiert. Die Größe der Bodenplatte habe ich entsprechend angepasst und mit einer stabilen Schnur an der hinteren Kufe befestigt. Der gesamte Anbau wiegt ca. 20 Gramm. Inzwischen habe ich den kleinen etwas mit der Verkabelung aufgeräumt. Der Empfänger ist jetzt unter der Haube und die Kabel laufen innerhalb des Chassis.

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Nach nun ca. 3 Jahren Übung habe ich den Kleinen (wie ich ihn immer genannt habe), aus meinem Hangar entfernt. Ich hoffe das der neue Besitzer genau so viel Freude hat wie ich es hatte. Zum Fliegen lernen war er sicher nicht optimal, denn kleine Fehler wurden wegen der “Größe” sofort bestraft. Dafür erlernte ich das präzise Fliegen sehr schnell. Da hilft nur ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN....

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Stand der letzten Änderung:

2. Juli 2018

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